Donnerstag, 24. Juli 2014

Ich packe meinen Koffer

und nehme mit
- den unsäglichen Fizzy
- die gewickelten Resteknäuel für neue Doppelpatches
- den just angefangenen Drachenschwanz
- den bunten Saroyan
- ein Singlesocken zum Verpaaren
- ein handgefärbtes Knäuel zum Versocken
- das angefangene Häkeltuch

Ohje... ist vielleicht ein bisschen viel für einen zweiwöchigen Urlaub mit Wirbelkind, oder? Naja, ich lass mich mal überraschen, was von all dem dann fertig wird. Ich tippe mal, dass die Resteknäuel für die Patches zuerst alle sind - auf die freue ich mich nämlich grad besonders, habe ich doch in den letzten Tagen Rest um Rest auf die beiden Knäuelchen gewickelt! Wobei eigentlich mein erklärtes Ziel ist, wenigstens den unsäglichen Fizzy in einer oder zwei ruhigen Minuten fertig zu kriegen. Aber wie war das Motto, das ich heute Morgen gerade wieder bei der Wettervorhersage hörte und eigentlich in einen anderen Zusammenhang brachte? - Alles kann - nichts muss. :o)
In diesem Sinne bis in etwas mehr als zwei Wochen. Macht´s gut!

Dreamteam

Meldung des Tages gestern aus dem Kindergarten: Das Wirbelkind flitzt zusammen mit ihrem Kindergartenfreund zur Toilette. Dann sind beide gescheitert: Sie konnten sich nicht entscheiden, wer zuerst pieseln soll. Das Ergebnis: zwei nasse Buxen. (Vielleicht sollten wir den Beiden mal erzählen, dass noch ca. sieben andere Klos zur Verfügung stehen?)

Mittwoch, 23. Juli 2014

Entziehungskur

Es ist jetzt beschlossene Sache: Wir setzen im Urlaub das Wirbelkind auf Entzug. Jawohl. Denn wir sind der Meinung, über drei Jahre Fläschchen sind mehr als genug. Derzeit stehe ich teilweise sogar nachts wieder auf, weil Madam nach ihrer Milch verlangt, geschüttelt und nicht gerührt und bitteschön wohltemperiert. Seit Wochen kündigen wir an, dass wir den Kram nicht mit in Urlaub schleppen und es ab dann kein Fläschlein mehr gibt. Das Wirbelkind nimmt es derzeit (noch) regungslos zur Kenntnis. Wir sind gespannt auf den ersten Abend und die erste Nacht. Falls jemand von Euch, wohnhaft irgendwo in Göttingen, in der Nacht von Samstag auf Sonntag fürchterliches Gebrüll vernehmen sollte: es ist nix Schlimmes - wir verweigern nur unserer Tochter die Milchflasche. Und keine Sorge: am nächsten Morgen ziehen wir weiter Richtung Nordsee...

Samstag, 19. Juli 2014

Beweise

Und weil ich grad schonmal dabei bin (Ruhe --> die beiden Süßen sind ausgeflogen!!!), hier noch der Beweis, dass ich trotzdem was mache, auch wenn hier lange nix Fertiges mehr gezeigt wurde. Zwei meiner vier bis fünf (hust!) kleinen Reste-Langzeitprojekte:
Beides die gängigen Patcharten, die man überall so sieht. Also eigentlich nix Außergewöhnliches, aber immer wieder spannend zu sehen, wie die einzelnen Reste farblich so rauskommen. Dieses Mal werden beide Decken ein bisschen kleiner, um eben auch Kleinstreste verarbeiten zu können.
Ich mag es, die ganzen Reste in den Decken verschwinden zu sehen. Mittlerweile bin ich fast so weit, dass ich nur noch andere Projekte (auch Socken!) stricke, um wieder neue Reste zu haben. Hat echt schon was von einem Junkie, oder? Aber Reste sind eben nunmal auch schnell verstrickt und brauchen nicht so viel Zeit, denn davon ist ja eh grad viel zu wenig da. Vielleicht liegt´s daran?! Ich hoffe, das gibt sich vielleicht im Urlaub. Nächste Woche um diese Zeit sind wir hoffentlich schon unterwegs. Juhuuuu!

Natürlich ist hier bei der ersten noch nix vernäht oder so. Ich habe die Hoffnung, dass ich die Patches zusammenhäkeln kann und dann die Fäden einfach mitnehme. Vielleicht hat damit schon jemand Erfahrung?

Einer der vielen

Nachträge, die ich eigentlich noch zu machen hätte, kommt hier:

Häkeltasche aus reinem vierfach-Baumwollgarn, doppelt genommen für die Stabilität. Die Idee des Aufbaus mit den halben Stäbchen stammt aus dem Buch "Crocheted Bags", Umsetzung in den Details von mir.
Die Tasche ist schon seit Ewigkeiten fertig und ist auch in die Tausch- und Geschenkekiste gewandert. Sie gefällt mir zwar recht gut, aber irgendwann hat man auch mal Taschen genug...

Dienstag, 8. Juli 2014

Urlaubsreif!

Egal, wo ich hinschaue: Job, Haushalt, Handarbeit, Freundeskreis: Alles läuft im Moment eher zäh. Kurz: Es ist grad nicht meine Zeit. Ich werd mit nix fertig - keine Erfolgserlebnisse weit und breit. Wenigstens im Job und im Haushalt habe ich das grad nur teilweise in der Hand. Da tun andere Faktoren ihr übriges. Trotzdem nervts mich grad ungemein!
Ich will endlich nach Büsum, in den bereits gemieteten Strandkorb mit meinem Strickzeug und ein friedlich im Sand vor sich hin buddelndes Wirbelkind vor meinen Füßen und einem tiefenentspannten Ehemann mit Buch oder Autozeitung neben mir. Noch drei Wochen. *seufz*

Dienstag, 24. Juni 2014

Wirbelkinds O-Ton

Papa geht Sonntagmorgens immer mit dem Wirbelkind raus zum Laufrad fahren. Auf dem Rückweg müssen sie eine steilere Passage runter, an der der Beste das Wirbelkind hinten an der Kapuze oder im Kragen ein bisschen festhält, weil sonst der Übermut mit ihr durchgeht. Am Sonntag, als sie an das Stück kamen fragt sie plötzlich: "Papa, hältst Du mich jetzt wieder am Schneewittchen?"