Dienstag, 30. Oktober 2012

Ufff...

Ich krieg im Moment keine Kurve! Ich bin froh, wenn ich nach Haushalt mal wenigstens ein bisschen zum Stricken bzw. Handarbeiten komme. Dafür schießen mir zwölfhundertdrölfunddreißig Ideen gleichzeitig in den Kopf, was ich so alles werkeln könnte. Mein Ideenbuch wächst im Moment fast täglich und damit meine Want-to-do - Liste.
Und es wäre klasse, davon noch ein bisschen was bis Anfang Dezember umsetzen zu können, denn dann ist unser Adventsmarkt. Zwei Tage. Das heißt, mit drei Paar Socken brauche ich da nicht auflaufen.
Aber ich fühle mich so absolut unorganisiert derzeit, weil ich so neben Kind und Haushalt garnix auf die Reihe bekomme. Ich frage mich oft, wie das andere mit zwei oder mehr Kindern machen. Bloggen? Pustekuchen! Ich komme ja nichtmal dazu, schöne fertige Sachen in Ruhe zu knipsen. Abends ist es zu dunkel und in den anderthalb bis zwei Stündchen, wo die Maus derzeit mittags noch schläft, habe ich tausend andere Dinge zu tun, die getan werden müssen.
Ich zweifele im Moment echt an mir selber. Vor allem sind die Tage, an denen sie mittags noch schläft ja wahrscheinlich irgendwann auch vorbei - dann geht hier glaube ich garnix mehr! Tipps, wie andere das hinbekommen, sind äußerst willkommen!

1 Kommentar:

Die Fadenwirkerin hat gesagt…

Ich habe mir irgenwann einmal gesagt: "Das darf ja wohl nicht wahr sein! Jeder Arbeitnehmer hat Anrecht auf eine Mittagspause und warum ich nicht?" Das war nicht einzusehen. Also habe ich mich immer dann, wenn meine Mädels ihren Schlaf gehalten haben eine halbe Stunde hingesetzt und nix gemacht. Kaffee trinken, lesen, stricken oder auch an den Computer gehen. Danach ging es mit Neuem Elan weiter.
Als der Mittagsschlaf dann nicht mehr gehalten wurde habe ich meine Mittagspause trotzdem durchgesetzt (oder es versucht). Ich habe dann meinen nörgelnden Mädchen gesagt, daß ich jetzt Pause habe und das sie mit dem spielen sollen was sie zur Zeit haben. Ich hole nichts, ich lese nichts vor, verdursten werden sie in der Zeit auch nicht. Das war zu Anfang nicht leicht und so manche Mittagspause ist den Bach runtergegangen, aber mit der Zeit hat es immer besser geklappt. Allerdings mußt Du immer am Ball bleiben und Dein Recht auf eine Pause einfordern und immer durchsetzen, denn Kinder neigen dazu eine unbeschäftigte Mutter zur Arbeit (Spielen, Dienstbotengänge) anzuhalten, bzw. mit Trotzbrüllerei die Mama weich zu klopfen.

LG von Juliane