Dienstag, 20. August 2013

Ratlos

So lebhaft und quirlig das Wirbelkind zu Hause ist, so schnell fließen auch die (Krokodils-)Tränchen, wenn sie zur Tagesmutter soll. Und das nach fast vier Monaten immernoch.
Bei beiden Omas gibt´s überhaupt garkeine Probleme, aber sobald ich ihr morgens eröffne, dass heute wieder die Tagesmutter dran ist, gibt´s Tränen und Jammern à la "Mama nicht leine lassen!". An der Tagesmutter selbst kann´s meines Erachtens nicht liegen - die ist super und tut alles für die Kids. Sie hat zu allen ein Verhältnis als wenn´s die eigenen Enkelkinder wären und mein Bauch hat echt ein gutes Gefühl bei ihr. Sie tut auch alles, um es dem Wirbelkind so einfach wie möglich zu machen und möchte auch nochmal mit einer guten Bekannten (Therapeutin) reden, bei der sie selbst immer ihre Fortbildungen belegt. Aber was tun, wenn das alles nix fruchtet?
Eigentlich wollte ich ja auch von Beginn an ein paar Stunden weniger arbeiten, damit das Wirbelkind bei den Großeltern unterkommt. (Ich weiß ja noch, wie ich früher war...) Leider hat mein Arbeitgeber das nicht mitgemacht. Jetzt sitze ich hier und habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, ich Rabenmutter, ich...

1 Kommentar:

Tinas Creativeck hat gesagt…

Hi
Du bist bestimmt keine Rabenmutter.
Meine Tochter hat sage und schreibe ein halbes Jahr lang Terror ohne Ende gemacht, wenn ich sie morgens abgegeben habe. Die Ärmchen gingen nach oben, die Tränen kullerten und ich kam mir jeden Tag so mies vor.
Alles wird gut, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen. Irgendwann ging sie sehr gern und als sie zur Schule kam, gab es bittere Tränen, weil sie nicht mehr in ihre Betreuung konnte.

Kopf hoch!

Liebe Grüße
Martina