Donnerstag, 7. Mai 2015

Standby

Im Moment passiert blogmäßig nicht viel. Ich werkle zwar kontinuierlich vor mich hin, bislang ist aber noch nix wirklich fertig geworden, was ich zeigen könnte. Zwei Tücher, allerdings ungespannt und furchtbar knubbelig.
Drei andere begonnen, davon zwei bereit zum mindestens vier Reihen zurückribbeln. Ich sollte mir entweder akribische Notizen machen oder nur daran stricken, wenn ich den Kopf absolut frei habe. (Was derzeit so ziemlich nie der Fall ist.)
Die Wirbelkind-Weste ist nach dem ersten Waschgang nun leider doch noch etwas zu weit als dass sie sie schon tragen könnte. Von der Länge her ging sie allerdings durchaus. Daher bin ich hier grad etwas unentschlossen. Vielleicht sollte ich einfach endlich mal einen passenden Knopf besorgen und sie damit ganz vollenden. (Und noch zwei oder drei Fäden vernähen...) Dann sitzt sie möglicherweise eher so wie sie soll.
Ihr seht wahrscheinlich schon an meinem wirren Geschreibsel, dass hier viel vor sich und auch wieder rückwärts geht. Chaos pur - das wahre Leben eben. Leider ein bisschen wenig Ruhe, um Dinge wirklich zu vollenden, damit sie auch vollendet aussehen. Wisst Ihr, was ich meine?
Was ich sagen will: Es geht weiter. Sowohl mit meinen Werken als auch hier. Es werden immernoch Socken gestrickt, daneben entsteht auch gerade ein gehäkeltes Tuch, eben jene drei gestrickten Tücher, von denen zwei leider erstmal wieder ein Stück kleiner werden und eine neue Häkeldecke aus (Sockenbaumwoll-)Resten. Und das natürlich neben den weiteren Restedecken, unvollendeten Socken, Mützenideen und zu ribbelnden Kleinigkeiten. Ich stehe also grad mal wieder kurz vor
der nächsten Entrümpelungsphase, in der Dinge geribbelt oder gar entsorgt werden. Und danach herrscht wieder Ordnung in den Wollkörbchen und meistens auch in meinem Kopf. Und dann kanns auch hier wieder in geregelten Bahnen laufen, hoffe ich.

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